Logobalken der Organisation
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Veranstaltungen / Aktuelles

12.03.12

laut & leise 1/12: Suchtprävention im Kantonalen Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen Zürich

Das Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich bietet in der aktuellen Nummer unter anderem Einblick in das konkrete Projekt einer Mitgliedschule.
laut & leise erscheint dreimal jährlich und kann bei uns kostenlos abonniert werden. Senden Sie ein Mail mit dem Vermerk laut&leise-Abo und ihrer Postadresse an supad@sd-l.ch.
Das Magazin kann auch unter www.suchtpraevention-zh.ch/publikationen heruntergeladen werden.
12.03.12

Ein Abschied ist ein Neubeginn

Nach 11 spannenden, intensiven und ereignisreichen Jahren verlässt uns Simone Gaio, um sich ganz auf Organisationsberatung und Coaching zu konzentrieren. Unglaublich viel Kreatives haben wir mit ihr zusammen auf die Beine gestellt, grosse Felder neu bestellt und Ställe gemistet – und ganze Pferdeherden zusammen gestohlen!
Wir bedauern es sehr, eine so erfahrene, motivierende und kreative Kollegin zu verlieren, können aber ihren Schritt zu neuen Ufern sehr gut verstehen und wünschen ihr auch auf diesem Weg alles Gute für die Zukunft. Vielleicht führt sie der Weg ja wieder einmal nach Schlieren.

Gleichzeitig freuen wir uns auf unsere neue Teamkollegin ab 1. Juni 2012: Maya Kipfer ist Sozialarbeiterin mit langjähriger Erfahrung als Schulsozialarbeiterin und Mediatorin. Sie wird unser Team im Ressort Schule deshalb bestens ergänzen. Wir wünschen Maya einen guten Start ins neue Berufsfeld!
17.05.11

CRAFT

Ein neues effektives Training für Angehörige
Angehörige von Menschen mit Alkoholproblemen leiden oft mehr als die Betroffenen selber. Sie sehen klarer, welch schädliche Folgen der Alkoholkonsum hat. Oft haben sie schon eine Menge unternommen, um den Betroffenen zu helfen, ihr Problem zu lösen. Meist sind sie sehr motiviert, sich auch weiterhin dafür einzusetzen.
Die Forschung zeigt, dass sich dieser Einsatz lohnt. Die meisten Betroffenen lösen ihr Alkoholproblem. Der Erfolg ist hauptsächlich auf den Einfluss enger Bezugspersonen zurückzuführen. Und: Je gezielter die Einflussnahme ist, desto grösser ist der Erfolg. Genau hier setzt CRAFT (Community Reinforcement and Family Training) an.

Was ist CRAFT
CRAFT basiert auf den Regeln bekannter Lerngesetze. In zwölf Sitzungen lernen Angehörige und andere enge Bezugspersonen, wie sie systematisch Einfluss auf das Trinkverhalten ausüben können. Und sie trainieren, die Betroffenen zu motivieren, eine Behandlung zu beginnen.

Für welche Angehörigen ist CRAFT geeignet?
Besonders gute Erfolge hat CRAFT bei Angehörigen, die:
- Eltern, Geschwister, Kinder, Partnerinnen und Partner der Betroffenen sind,
- häufigen Kontakt (mindestens an drei Tagen) zu den Betroffenen haben und in einer engen und
andauernden Beziehung zu ihnen stehen,
- älter als 18 Jahre sind,
- bereit sind, in vollem Umfang am Training teilzunehmen

Ziele von CRAFT
CRAFT hat drei Ziele:
- die Reduktion des Substanzkonsum der Betroffenen
- die Betroffenen zu ermutigen, in Behandlung zu gehen
- die Erhöhung der Lebensfreude der Angehörigen

Kursleiterinnen: Regina Burri, Psychotherapeutin FSP,
Bea Capaul, dipl. Sozialarbeiterin
Kosten: Fr. 50.—
Kursdaten 2011: Donnerstags
20.10., 27.10., 3.11., 10.11., 17.11., 24.11., 1.12., 8.12.
Zeit und Ort: 18.00 bis 19.30 Uhr, Poststrasse 14, 8953 Dietikon

Interessieren Sie sich für das Programm? Rufen Sie uns an, gerne laden wir Sie zu einer Vorbesprechung ein.
04.05.10

Frauengruppe

Fortlaufende, 4-wöchentliche Gruppengespräche
Die Frauengruppe bietet einen geschützten Rahmen, um Lösungsstrategien für Probleme des Alltags auszutauschen.
Auch die Verwirklichung Ihrer Wünsche und die Suche nach Entlastungen haben einen wichtigen Stellenwert.
Es geht in der Gruppe nicht um die Aufarbeitung der Vergangenheit. Das Suchen, Ausprobieren und Einbauen von neuen Bewältigungsmöglichkeiten und Aktivitäten stehen im Zentrum und sollen Ihnen helfen, ein bestehendes Alkoholproblem oder Beziehungsprobleme mit einem abhängigen Partner in den Griff zu bekommen.

Jeweils Montags oder Dienstags, von 18.00 bis 19.30 Uhr

Kursort: Suchtberatung, Poststrasse 14, 8953 Dietikon

Leitung: Bea Capaul, Sozialarbeiterin, Familientherapetin

Kosten: keine

23.02.10

AQUEL

(Ambulanter Qualifizierter Alkohol-Entzug Limmattal)
Vorteile eines ambulanten Entzuges

Eine Alkoholabhängigkeit kann mit der Zeit so unangenehm und belastend werden, dass sich ein Entzug aufdrängt. Vielleicht spielen auch Sie mit dem Gedanken, aus der Abhängigkeit auszusteigen?

Ein Entzug ist während einer gewissen Zeit belastend und mit Aufwand verbunden. Viele wären bereit dazu, scheuen aber neben den üblichen körperlichen Beschwerden die psychischen und sozialen Belastungen einer stationären Entgiftung im Spital.

Ein ambulanter Entzug in der gewohnten Umgebung mit einer guten medizinischen und psychologischen Betreuung entspricht darum auch im Bezirk Dietikon einem grossen Bedürfnis.

Die Suchtberatung Bezirk Dietikon bietet zusammen mit Hausärzten und -Ärztinnen das Ambulante Qualifizierte Entzugsprogramm Limmattal AQUEL an. AQUEL will Menschen mit einem Alkoholproblem auf dem Weg zu einer gesundheitlichen und sozialen Stabilisierung begleiten.
Sind Sie interessiert? Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt / Ihrer Hausärztin darüber oder kontaktieren Sie unsere Beratungsstelle.

Programmablauf

Nach Abklärungs- und Vorbereitungsgesprächen beginnt das eigentliche Programm:

Die intensive Entgiftungsphase dauert eine Woche. Sie beinhaltet tägliche Kontakte mit dem Arzt / der Ärztin oder der Beratungsstelle.

Die Aufbauphase mit täglichen Kontakten dauert eine Woche.
Die Umsetzungsphase dauert 10 Wochen. In dieser Phase sind Konsultationen alle 14 Tage vorgesehen.

Bei schweren Entzugssymptomen ermöglicht die Zusammenarbeit mit dem Spital Limmattal eine schnelle Hospitalisierung.

Inhaltliche Schwerpunkte:

In der Entgiftungsphase steht die Erholung und der Umgang mit den Entzugserscheinungen im Zentrum.

In der Aufbauphase werden die Auslöser des Konsums bearbeitet und präventive Strategien in Form von inneren und äusseren Stärken und Verhaltensalternativen gefördert.
Die Umsetzungsphase hat zwei Schwerpunkte: Das Testen der präventiven Strategien im Alltag und der Umgang mit allfälligen Rückfällen.


Voraussetzungen:

Eine gesundheitliche und psychosoziale Stabilisierung mit Hilfe von AQUEL benötigt Folgendes:
- Bereitschaft zur Abstinenz
- Bereitschaft und Fähigkeit zur aktiven Mitarbeit
- Keine Ärztlichen Kontraindikationen
- Kein Konsum von anderen psychoaktiven Substanzen
- Unterstützung von Bezugspersonen im häuslichen Umfeld oder am Arbeitsplatz ist hilfreich

Informationen/Anmeldung:

Wünschen Sie unverbindlich weitere Auskünfte? Wir informieren Sie gerne.

Ihre Anmeldung nimmt die hausärztliche Praxis oder die Beratungsstelle entgegen.

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